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Morbus Crohn und Colitus Ulcerosa

Bei Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa handelt es sich um chronische entzündliche Darmerkrankungen. Die Erstkrankung betrifft vor allem jüngere Erwachsene. Die Ursachen beider Erkrankungen sind noch immer nicht genau geklärt. Fakt ist aber, dass die Zahl der Neuerkrankungen von Morbus Crohn in Nordeuropa ständig steigt. Die Zahl der Neuerkrankungen von Colits Ulcerosa steigt in den sogenannten Dritte-Welt Ländern an.


Morbus Crohn

Hier findet eine Entzündung statt, die im ganzen Verdauungstrakt vom Mund (selten) bis zum After auftreten kann. Diese Entzündung umfasst alle Schichten der Darmwand, die sich als Folge der Vermehrung des Bindegewebes verdickt und so zu Einengungen des Verdauungstraktes führen kann. Die Erkrankung verläuft in Schüben mit u. a. chronischen Durchfällen.

Es können auch Augen-, Haut-, Gelenk und Lebererkrankungen als zusätzliche Symptome dazu kommen.


Colitis Ulcerosa

ist eine chronische Dickdarmentzündung. Sie beginnt meist im Mastdarm und schreitet in Richtung Dünndarm fort und bleibt dort stehen. Die Entzündung ist auf die Schleimhaut und Schleimhautunterschicht beschränkt.

Der Patient hat blutige und schleimige Durchfälle, die bis zu 30 - mal am Tag auftreten können dazu kommen krampfartige Schmerzen.


Naturheilkundliche Therapie

Ein akuter Schub gehört in schulmedizinische Hände, da die Gefahr eines Darmrisses, eines Darmverschlusses oder eines toxischen Megacolons besteht!

Die nichtschulmedizinische Therapie beginnt in der schubfreien Phase um eine Rückfall zu vermeiden. Zunächst wird eine Stuhluntersuchung gemacht und nach bestimmten Entzündungsparametern geschaut. Diese können mit bestimmten naturheilkundlichen Mitteln, z. B. Weihrauch, positiv beeinflusst werden.

Wichtig ist die Zusammensetzung der Darmkeime, die für die Abwehr und Verdauung verantwortlich ist.

Oft spielen auch Nahrungsintoleranzen, wie z. B. die Milcheiweißunverträglichkeit ,eine Rolle. Die Betroffenen sind oft mangelernährt und es müssen Defizite von Vitaminen und Mineralstoffen aufgefüllt werden.

Auch sollte der Lebensstil beobachtet werden, d. h. es muss an einem geregelten Tagesablauf gearbeitet werden. Eventuell ist auch eine psychotherapeutische Therapie nötig. Außerdem müssten bestimmte Auslöser, vor allem das Rauchen, gemieden werden.